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KSW unter den TOP 50 Vermögensverwaltern 2020 in Deutschland

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KSW erhält zum wiederholten Male das Prädikat “TOP 50 Vermögensverwalter” von citywire


Wolfgang Köbler bei "schwäbische"

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Wolfgang Köbler bei „schwäbische“

Wie die Covid-19-Pandemie offenen Immobilienfonds zu schaffen macht

Covid-19 setzt einigen Immobilienfonds zu: „Ein deutlicher Einbruch und eine Null-Rendite nach drei Jahren sprechen eine ganz andere Sprache als die Fondsprospekte“, sagt Aktienexperte Wolfgang Köbler.

Über den Autor

Wolfgang Köbler kann auf eine klassische mehr als 35-jährige Karriere in der Finanzbranche zurückblicken. Nach verschiedenen Führungsaufgaben im Privatkundengeschäft war er zuletzt als Direktor im Wealth Management der Dresdner Bank AG tätig. Berufsbegleitend studierte er in den 80’iger Jahren an der Bankakademie und ist heute noch ehrenamtlich im Prüfungswesen der IHK tätig. Den Schwerpunkt seiner beruflichen Tätigkeit bildete immer die ganzheitliche Betreuung seiner Kunden. Seit 2005 ist Wolfgang Köbler Partner und Vorstand der KSW Vermögensverwaltung AG in Nürnberg. Neben dem Management eines Family Office widmet er sich der individuellen Betreuung von diskretionären Vermögensverwaltungsmandaten. Nebenberuflich fungiert er als Aufsichtsratsmitglied einer börsennotierten Gesellschaft und Finanzvorstand für eine kirchliche Institution.


Jörg Horneber von der KSW Vermögensverwaltung

Indien nutzt Impulse aus der Corona-Krise

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Indien nutzt Impulse aus der Corona-Krise

Indien geriet durch Corona in eine tiefe Rezession. Nicht einmal in den Jahren der Finanzmarktkrise 2008/2009 war das der Fall.

Im Frühjahr 2020 verfügte die indische Regierung einen der strengsten Lockdowns weltweit. Das war unbedingt notwendig, denn der Virus hatte sich in dem Land extrem schnell verbreitet, und das marode Gesundheitssystem war in kürzester Zeit überfordert. Es brach Chaos in dem Land aus. Indien verzeichnet bis heute mit ca. 11 Mio. die zweithöchste Zahl von Corona Fällen weltweit, hinter den USA. Während andere Länder Hilfspakete schnürten, setzte die Regierung um Narendra Modi auf Reformen, zum Beispiel die Deregulierung der Landwirtschaft, was zu zusätzlichen Problemen führte.

Folge: Die Wirtschaft brach im 2. Quartal 2020 um 24 Prozent ein – die erste Rezession seit der Liberalisierung des Landes im Jahre 1991. Im 3. Quartal schwächte sich die Wirtschaftsleistung gegenüber dem Vorjahr noch um ca. sieben Prozent ab, auch für das Gesamtjahr 2020 stand schließlich ein Minus von sieben Prozent zu Buche.

Staat baut Verkehrswege und Gesundheitssystem aus.

Der heftige wirtschaftliche Einbruch hat die indische Führung offenbar wachgerüttelt: Jetzt verdoppelt die Regierung das Haushaltsdefizit im Vergleich zum Vorjahr, um der Wirtschaft unter die Arme zu greifen. Ein erheblicher Teil der Staatsausgaben – gut 60 Mrd. Euro – gehen in Infrastrukturprojekte, wie den Ausbau des Straßennetzes (über 11.000 km zusätzlich), Stadtbahnprojekte und die digitale Infrastruktur.

Außerdem will Indien das Gesundheitssystem extrem ausbauen. Hierfür sollen 25 Mrd. Euro aufgewendet werden. Allein für die breit angelegte Impfkampagne werden gut 4 Mrd. Euro veranschlagt. Die Impfung ist in Indien sehr gut angelaufen, und an Nachschub sollte es auch nicht mangeln. Der weltweit größte Impfstoffhersteller, „Serum Institute of India“, produziert die von Astra-Zeneca entwickelte Variante für den heimischen Markt. Mit Covaxin von Bharat Biotech gibt es ein weiteres zugelassenes Präparat, das den ambitionierten Impfplan umzusetzen hilft. Bis Sommer versprach Modi, ein Drittel der Bevölkerung immunisiert zu haben. Außerdem will der Regierungschef die bisher fehlende Krankenversicherung für das Land aufbauen, um die Bevölkerung für die Zukunft besser zu schützen.

Fokus auf mehr Export.

Mit „Atmanirbhar Bharat“, was etwa „autarkes Indien“ bedeutet, nutzt die Regierung den durch Corona bereits begonnenen Trend, die Importe zu reduzieren und Exporte zu forcieren. Dazu wurden die Importzölle deutlich angehoben und exportorientierte Unternehmen subventioniert. Ziel ist es die Import-Abhängigkeit von anderen Ländern, vor allem vom Rivalen China, und somit auch das Handelsbilanzdefizit zu reduzieren. Bisher kamen fast 70 Prozent der Warenimporte aus China.

Ausländische Firmen stocken weiter Ihre Investitionen in Indien auf. Ausgerechnet im vergangenen Jahr wurden gut 40 Mrd. Dollar in Indien investiert. Das sind ca. 15 Prozent mehr als 2019. Die Firmen begründen dies mit anhaltend positiven Aussichten der indischen Wirtschaft und der qualifizierten Arbeitskräfte vor allem im IT-Sektor. Zu den Investoren gehören auch deutsche Firmen, wie SAP, T-Systems und Volkswagen. Dem Lockdown geschuldet, haben auch viele Unternehmen einen Digitalisierungsschub erlebt, was die Wettbewerbsfähigkeit deutlich verbessert hat.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) erwartet für das aktuelle Fiskaljahr ein Wirtschaftswachstum von elf Prozent. Die Voraussetzungen sind vorhanden, um dieses große Land wieder dauerhaft in die „Wachstumsspur“ zurückzubringen. Der Indische Aktienmarkt hat bereits gezeigt was möglich ist. Trotz der Unwägbarkeiten im vergangenen Jahr konnte der indische Aktienindex Sensex ca. 15 Prozent und in diesem Jahr ca. fünf Prozent in Landeswährung zulegen. Eine attraktive Investition zur Ergänzung anderer Schwellenländer.

Über den Autor

Jörg Horneber kann auf eine klassische mehr als 25-jährige Bankkarriere zurückblicken. Nach einer Ausbildung bei der Deutschen Bank AG im Privatkundengeschäft und einem berufsbegleitenden Studium bei der Bankakademie, übernahm er die Position als Berater im Private Banking der Deutschen Bank AG Nordbayern bis Ende 2005. Darauffolgend als Relationship Manager bei der Commerzbank AG Private Wealth Management. Den Schwerpunkt seiner beruflichen Tätigkeit bildete immer die ganzheitliche Betreuung seiner Kunden.Seit April 2012 verstärkt er das Team der KSW Vermögensverwaltung AG als Portfoliomanager. In dieser Funktion ist er mit der individuellen Betreuung von Vermögensverwaltungsmandaten betraut.


Webinar mit Börsenexperte Markus Koch: Kapitalmarkt unter der Lupe

Webinar mit Börsenexperte Markus Koch: „Kapitalmarkt unter der Lupe“

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Webinar mit Börsenexperte Markus Koch: „Kapitalmarkt unter der Lupe“

Regierungen und Notenbanken betreiben weltweit leidenschaftliche Konjunkturrettung und beeinflussen dadurch die Kapitalmärkte. Mit billionenschweren Corona-Hilfen wächst jedoch auch die Gefahr steigender Inflations- und Zinsraten.

Aktien in den USA, aber mittlerweile auch in Europa, erklimmen zum Teil neue Rekordstände oder stehen kurz davor. Längst liegen manche Aktienbewertungen auf Himalaya-Niveau. Zugleich erinnert die wilde Zockerei mit einigen Einzeltiteln, deren Geschäftsmodelle so stabil wie Sandburgen sind, fatal an die frühere Dotcomblase. Wiederholt sich das Schicksal?


Zollabkommen mit Großbritannien – Ruhe vor dem nächsten Sturm?

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Zollabkommen mit Großbritannien – Ruhe vor dem nächsten Sturm?

Praktisch in letzter Sekunde haben sich Großbritannien und die EU auf ein Zoll- und Handelsabkommen geeinigt. Das Freihandelsabkommen steht. Doch wie steht es künftig um die Freizügigkeit – sowohl für Reisende wie auch für die britischen Akteure auf dem europäischen Finanzmarkt?

Rund 2000 Seiten stark ist das Freihandelsabkommen zwischen den Briten und der EU geworden. Es werden also keine Zölle erhoben, aber EU-Standards berücksichtigt werden. Dafür erschweren künftig andere Hindernisse den Handel. Im alltäglichen Warenaustausch muss eine Unmenge an Dokumenten erledigt werden. Ersten Schätzungen zufolge benötigt England dafür 50.000 Zollbeamte – die natürlich derzeit gar nicht vorhanden sind. Die Kosten für den zusätzlichen Bürokratieaufwand werden mit 13 Mrd. Pfund beziffert. Das alles kommt zur Unzeit: Großbritannien steckt in einer der schwersten Wirtschaftskrisen seit dem 2. ­Weltkrieg. Das Bruttosozialprodukt fiel im vergangenen Jahr um fast zehn Prozent, wohl auch mit bedingt durch das anfangs miserable Management der Corona Krise. Das Vereinigte Königreich ist seit dem Brexit-Referendum 2016 von Platz fünf auf Platz sieben der wichtigsten Handelspartner Deutschlands gerutscht und wurde sogar von Polen überholt.

Johnson lässt sich feiern.

Dennoch feiert sich der populistische Premier Boris Johnson und preist das Abkommen als einen Meilenstein an. Doch es ist und bleibt ein harter Brexit. England wird jetzt nicht mehr am Binnenmarkt und in der Zollunion sein. Das besonders Schmerzhafte wird allerdings erst langsam den Menschen auf der Insel klar: Es endet die Freizügigkeit der EU-Bürger. Sogar der Starmusiker Elton John hat mittlerweile auf die Situation in der Musikbranche hingewiesen, die durch den Brexit und die kommende Visumspflicht eine Hürde für internationale Konzerttourneen darstellt.

Die kritischen Nachverhandlungen folgen noch.

Das größte monetäre Problem dieses Abkommens, das so viele Jahre verhandelt wurde und doch überstürzt wirkt, wird sich in der britischen Wirtschaft bald bemerkbar machen. Die traditionell starke Dienstleistungswirtschaft macht rund 80 Prozent des britischen Bruttosozialprodukts aus – und kommt dennoch in diesem Deal kaum vor. So verlieren beispielsweise britische Finanzunternehmen den automatischen Zugang zum EU-Markt. Hier will man bis Ende März noch nachverhandeln, und darin steckt neuer Sprengstoff.

Im Warenaustausch zwischen den Ländern werden der Wegfall der europäischen CE-Kennzeichnungspflicht auf britischen Produkten und die Berücksichtigung der neuen UKCA-Kennzeichnungspflicht zu Schwierigkeiten führen. Das wird bei den Lieferketten quer durch Europa zu Verwirrung und Hindernissen führen. Die Produktionsstätten in England brauchen Zulieferteile vom europäischen Festland.

Das nächste Problem wartet mit Schottland.

Die größten Gegner des Brexits waren bekanntermaßen die Schotten. Deren Referendum zum Austritt aus dem Königreich entschieden 2014 die Befürworter des Verbleibs knapp für sich. Die berechtigte Kritik der Schotten wird sich vorerst darauf konzentrieren, dass Nordirland weiter im Binnenmarkt verbleiben wird, Schottland diese Möglichkeit aber genommen wurde. Die schottische Nationalpartei strebt bereits ein erneutes Unabhängigkeitsreferendum an. Premier Johnson wird dem niemals seine Zustimmung erteilen – und daher wohl andere Zugeständnisse leisten müssen.

Die Kapitalmärkte bleiben in einer Wartestellung und konzentrieren sich derzeit eher auf die Beherrschung der Corona-Pandemie – das wird sich aber ändern, sobald die Krise abflaut. Es bleibt abzuwarten, wie dann die Märkte reagieren. Zum Feiern gibt es noch keinen Grund – ungeachtet der Tatsache, dass man mit britischen Aktien gemessen am FTSE 100 in den vergangenen 20 Jahren kein Geld verdienen konnte.

Über den Autor

Wolfgang Köbler kann auf eine klassische mehr als 35-jährige Karriere in der Finanzbranche zurückblicken. Nach verschiedenen Führungsaufgaben im Privatkundengeschäft war er zuletzt als Direktor im Wealth Management der Dresdner Bank AG tätig. Berufsbegleitend studierte er in den 80’iger Jahren an der Bankakademie und ist heute noch ehrenamtlich im Prüfungswesen der IHK tätig. Den Schwerpunkt seiner beruflichen Tätigkeit bildete immer die ganzheitliche Betreuung seiner Kunden. Seit 2005 ist Wolfgang Köbler Partner und Vorstand der KSW Vermögensverwaltung AG in Nürnberg. Neben dem Management eines Family Office widmet er sich der individuellen Betreuung von diskretionären Vermögensverwaltungsmandaten. Nebenberuflich fungiert er als Aufsichtsratsmitglied einer börsennotierten Gesellschaft und Finanzvorstand für eine kirchliche Institution.


Jörg Horneber von der KSW Vermögensverwaltung

Grünes Licht für grünen Wasserstoff

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Grünes Licht für grünen Wasserstoff

Die viel beschworene Energiewende soll eine saubere, aber zugleich sichere und bezahlbare Energieversorgung herbeiführen. Ist Wasserstoff dafür der richtige Energieträger?

Mitte 2020 sind zumindest von politischer Seite die Weichen für einen kräftigen Ausbau des Wasserstoffanteils im deutschen Energiemix gestellt worden. Die Regierungskoalition einigte sich auf ein 7 Mrd. € schweres Paket. On Top kommen nochmals 2 Mrd. € für den Aufbau von Partnerschaften mit H2 (Wasserstoff) -exportierenden Ländern.

Die Zielrichtung wurde klar formuliert. Der Wirtschaftsstandort Deutschland soll sich durch das Paket frühzeitig in der Erzeugung, Lagerung, Transport und Verwendung von klimaneutralem Wasserstoff positionieren. Durch den zusätzlich geschaffenen Wasserstoffrat werden auch die rechtlichen und strukturellen Voraussetzungen geschaffen. Dadurch wird Deutschland eine führende Markposition in dem global sehr wichtigen Wasserstoffmarkt einnehmen. Wasserstoff bekommt eine zentrale Rolle bei der Weiterentwicklung und Vollendung der Energiewende.

Grau, blau, grün – eine kleine H2-Farbenlehre

Sehr wichtig bei der nationalen Wasserstoffstrategie ist dessen „Farbe“. Gefördert wird ausschließlich CO2 neutraler Wasserstoff. Also grüner und in einer Übergangsphase auch blauer Wasserstoff.

Das grün gewonnene Gas ist eine nachhaltige Alternative zu Benzin, Diesel, Kerosin oder Schweröl. Es wird z.B. durch Elektrolyse erzeugt. Hierbei wird Wasser unter Strom gesetzt und spaltet sich dadurch in die Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff. Wird der Prozess nun ausschließlich mit grüner Energie durchgeführt, dann handelt es sich auch um „grünen Wasserstoff“.

Co2-neutral ist ebenso der „blaue Wasserstoff“, welcher zwar aus Erdgas gewonnen wird. Das dabei entstehende Kohlendioxid wird allerdings nicht an die Umwelt abgegeben, sondern aufgefangen und in unterirdischen Gesteinsschichten gelagert (z.B. in leeren Ölfeldern in Norwegen).

„Grauer Wasserstoff“ hingegen heißt so, weil das bei der Produktion entstehende CO2 in die Luft abgegeben wird.

Durch thermische Spaltung von Methan wird „türkiser Wasserstoff“ hergestellt, es entsteht hierbei fester Kohlenstoff anstelle von  CO2.

Die Vorteile von H2 liegen auf der Hand. Es ist ein vielfältig einsetzbarer Energieträger. Er kann z.B. in Brennstoffzellen die CO2-neutrale Mobilität befördern und auch als Basis für synthetische Kraft und Brennstoffe genutzt werden. Der vielversprechendste Ansatz in der Mobilität bezieht sich im ersten Schritt auf große Langstreckenfahrzeuge, auf Lkw, Bus, Flugzeug, Bahn.

Ebenso dient Wasserstoff als Energiespeicher, der flexibel das zeitweise Überangebot von Strom aus erneuerbaren Energien speichern kann.

Bei vielen industriellen und chemischen Anwendungen ist Wasserstoff bereits heute unverzichtbar. So wird er z.B. als Grundstoff für die Herstellung von Ammoniak benötigt. Schnell umsetzbar wäre der  Einsatz CO2-neutralen Wasserstoffes in der Primärstahlindustrie . Hier würde das Gas das Steinkohlekoks ersetzen und somit den Produktionsprozess der Stahlindustrie schlagartig dekarbonisieren.

Speicher wären vorhanden

Voraussetzung für den nachhaltigen und klimaneutralen Einsatz von Wasserstoff ist ein Ausbau der erneuerbaren Energien. Ebenso müssen Lagermöglichkeiten geschaffen werden. Als eine Möglichkeit sieht man hier unterirdischen Kavernen bzw. alten Salzstöcke.

Auch eine Verteilung über weite Strecken sieht man offensichtlich als Speichermöglichkeit.
So hat Bayern eine Kooperation mit Russland in der landeseigenen Wasserstoffstrategie im Blick. Russland hat große Potentiale in Onshore-Windenergie. Somit kann die Lieferung von günstigem „grünem Wasserstoff“ in beliebiger Menge für die Nord Stream Gaspipeline sichergestellt werden.

Wir befinden uns am Anfang einer wichtigen Entwicklung in der Nutzung der H2-Technologie. Auch durch die politischen Entscheidungen kommt Dynamik in das Thema. Neben Deutschland haben sich auch die EU und China klare Ziele im Wasserstoffmarkt gesetzt. Namhafte Industrie- und Erdöl unternehmen bündeln ihr Knowhow in  Joint Ventures. Eine sehr positive Entwicklung für unsere Umwelt und die weltweite Ökonomie.

Über den Autor

Jörg Horneber kann auf eine klassische mehr als 25-jährige Bankkarriere zurückblicken. Nach einer Ausbildung bei der Deutschen Bank AG im Privatkundengeschäft und einem berufsbegleitenden Studium bei der Bankakademie, übernahm er die Position als Berater im Private Banking der Deutschen Bank AG Nordbayern bis Ende 2005. Darauffolgend als Relationship Manager bei der Commerzbank AG Private Wealth Management. Den Schwerpunkt seiner beruflichen Tätigkeit bildete immer die ganzheitliche Betreuung seiner Kunden.Seit April 2012 verstärkt er das Team der KSW Vermögensverwaltung AG als Portfoliomanager. In dieser Funktion ist er mit der individuellen Betreuung von Vermögensverwaltungsmandaten betraut.


Udo Rieder von der KSW Vermögensverwaltung

Die Reichen der Mitte

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Die Reichen der Mitte

Unter Chinas Führung entsteht gerade im asiatisch-pazifischen Raum die größte Freihandelszone der Welt. Das Land macht damit einen weiteren Schritt hin zur Spitze in der Weltwirtschaft. Währenddessen stehen die USA und die EU quasi am Spielfeldrand und dürfen nur zuschauen.

Acht Jahre zäher Verhandlungen brauchte es, bis der chinesische Staatspräsident Xi Jinping das Abkommen zur Errichtung der größten Freihandelszone der Welt (RCEP) unterzeichnen konnte. Gerade noch rechtzeitig, bevor im nächsten Jahr die großen Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen der kommunistischen Partei begangen werden, untermauerte Xi damit, dass China auf dem Weg zur Nummer 1 der Weltwirtschaft nun endgültig nicht mehr zu stoppen sein dürfte.

Damit schließt sich ein Drittel der Weltbevölkerung zusammen, senkt die Handelszölle und baut bürokratische Hürden ab, um den ohnehin schon florierenden Waren- und Dienstleistungs-Austausch untereinander weiter zu beflügeln.

Trumps kleingeistige „America First“ Politik, einhergehend mit diversen Handelsstreitigkeiten, hat dieser Entwicklung Vorschub geleistet. Die noch unter Präsident Obama ausgehandelte Transpazifische Partnerschaft (TPP), die den Einfluss der USA in der Wachstumsregion Asien-Pazifik stärken sollte, liegt nach Trumps Aufkündigung gefühlt in unerreichbarer Ferne. Und bis der gewählte US-Präsident Joe Biden die Trumpschen Scherben aufgekehrt hat, dürfte der neue asiatisch-pazifische Wirtschafts-Dampfer schon ordentlich Seemeilen zurückgelegt haben.

Corona-Pandemie verschiebt das Kräfte-Verhältnis zugunsten Chinas

Natürlich könnte man gegenhalten, indem man auf den beachtlichen Anteil der USA (ca. 15,9 Prozent) und der Europäischen Union (ca. 15,4 Prozent) am kaufkraftbereinigten globalen Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2019 verweist. Aber das ist leider der Blick in den Rückspiegel. Und der offenbart auch, dass Chinas Ausgangsbasis mit einem Anteil von ca. 17,4 Prozent ohnehin schon als hervorragend zu bezeichnen ist. Das Jahr 2020 wird die Verhältnisse noch weiter zu Gunsten des Reichs der Mitte verschieben. China wird im Gegensatz zur „westlichen Welt“ auch in Corona-Zeiten ein Wachstum erzielen, während sowohl die USA als auch die EU mit dem größten Wirtschaftseinbruch seit dem 2. Weltkrieg zu kämpfen haben.

Das stärkere Bevölkerungswachstum generell wie auch die Zunahme der kaufkräftigen Mittelschicht im Besonderen sprechen ebenfalls dafür, dass sich die Wirtschaft in Asien auch mittel- und langfristig dynamischer entwickeln wird als in Europa und den USA.

Die EU sollte den Schulterschluss mit China suchen

Müssen wir nun Angst haben vor dem neuen Wirtschafts-Koloss, der mit 2,2 Mrd. Menschen schon heute ein Drittel der Weltwirtschaftsleistung erbringt? Ich denke, man sollte eher den Schulterschluss suchen, auch wenn sich das Verhältnis der EU zu den USA unter Präsident Biden wieder bessern dürfte. Eines nämlich hat die westliche Staatengemeinschaft, die so sehr auf Exporte angewiesen ist, bis heute nicht erreicht: ein umfassendes Freihandelsabkommen. Die EU muss erwachsener und emanzipierter werden und sollte sich dieser boomenden Region nicht verschließen, sondern eher stärker zuwenden.

Der Multilateralismus und die Globalisierung haben ein neues Zuhause gefunden. Und so werden aus dem Reich der Mitte eher früher als später die „Reichen der Mitte“. Das Gute ist: als Anleger muss man nicht tatenlos zuschauen, wie uns die Felle wegzuschwimmen drohen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, als Investor an der Wachstumsdynamik der RCEP-Gemeinschaft zu partizipieren.

Über den Autor

Seit mehr als 30 Jahren fühlt sich Udo Rieder dem Wertpapiergeschäft verbunden. Der Ausbildung bei der Deutschen Bank AG in Nürnberg folgten Einsätze als Investmentmanager in Lübeck und Genf, wo er das internationale Geschäft sehr wohlhabender Klienten betreute. Seine Rückkehr nach Deutschland führte ihn über die Leitung der Vermögensverwaltung für Nordbayern hin zur Verantwortung für die Investmentmanager im neu gegründeten Geschäftsbereich Private Wealth Management. Im Jahr 2008 ist er zur UBS Deutschland AG gewechselt, um die neu zu eröffnende Niederlassung Nürnberg mit aufzubauen. Seine berufliche Tätigkeit wurde flankiert von berufsbegleitenden Studien an der Bankakademie und der European Business School. Zudem ist er zertifizierter Eurex-Anlageberater. Im Januar 2015 trat Herr Rieder als Gesellschafter der KSW bei, um seine Kunden als Portfoliomanager weiterhin individuell zu betreuen.


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KSW erhält zum wiederholten Male die Premium-Empfehlung des Private Banker Magazins

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KSW erhält zum wiederholten Male die Premium-Empfehlung des Private Banker Magazins


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KSW erhält 2021 höchste Auszeichnung „summa cum laude“ bei Elite der Vermögensverwalter im deutschsprachigen Raum

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KSW erhält 2021 höchste Auszeichnung „summa cum laude“ bei Elite der Vermögensverwalter im deutschsprachigen Raum

Urkunde mit summa cum laude der KSW Vermögensverwaltung AG 2020

Die KSW Vermögensverwaltung bekommt mit dem Prädikat „summa cum laude“ vom Handelsblatt und dem Fachmagazin „Elite Report“ die höchste Auszeichnung und ist jetzt in der obersten Kategorie der Elite der Vermögensverwalter im deutschsprachigen Raum angekommen. Am 25.11.2020 erfolgte die Auszeichnung Corona-bedingt im Rahmen eines Livestreams. Insgesamt wurden 34 Vermögensverwalter und Banken von den insgesamt 350 untersuchten Anbietern in der höchsten Kategorie „summa cum laude“ ausgezeichnet.

„Hier ist die Zukunft zum Greifen nahe“, so beschreibt der Herausgeber des „Elite Reports“, Kaspar von Schönfels, in seinem persönlichen Kommentar die KSW. Neben dem überaus erfolgreichen Portfoliomanagement mit wissenschaftlichem Ansatz wurde vor allem die Finanzplanung für die anspruchsvolle und vermögende Kundschaft lobend herausgestellt: „Hier hat man den Kunden verstanden“. Bei dem Branchenvorreiter findet Nachhaltigkeit nicht nur beim Investieren statt, sondern wird durch ein energieeffizientes Bürogebäude, Elektrofuhrpark und nachhaltigem Rohstoffverbrauch täglich gelebt. Nicht nur Vermögensinhaber aus der Frankenregion wählen nun den Weg zu diesem Haus, sondern auch viele Stiftungen. Und das schon seit Jahrzehnten.

Livestream der Prädikatsverleihung „summa cum laude“:


Webinar mit Chefvolkswirt Folker Hellmeyer: Amerika nach der Wahl

Webinar mit Chefvolkswirt Folker Hellmeyer: “Amerika nach der Wahl”

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Webinar mit Chefvolkswirt Folker Hellmeyer: “Amerika nach der Wahl”

Die diesjährige US-Präsidentschaftswahl Donald Trump vs. Joe Biden ist für Deutschland, Europa und die transatlantischen Beziehungen von höchster Bedeutung.

Zur Situation nach der US-Wahl hat Herr Hellmeyer in unserem Webinar ausführlich Stellung bezogen.